Das Leben der Familie Oppenheimer

Szenischen Lesungen aus seinem neuen Buch über die ganz unterschiedlichen Lebensläufe der vier Oppenheimers, die der Autor und Journalist Anton Ottmann auf der Grundlage von Briefen, Dokumenten, Lebensbeschreibungen und einem Tagebuch verfassen konnte.

Die jüdische Heidelberger Familie Oppenheimer führte in Wiesloch vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten ein angesehenes Leben als Besitzer einer der größten Pfeifentabakfabriken Deutschlands.
1938 emigrierte Sohn Max nach England, die Eltern Leopold und Rositta wurden 1940 zu sammen mit Sohn Hans nach Gurs deportiert. Von dort kam Hans über eine Arbeitskompanie zu einem Bauern, 700 Kilometer entfernt im Alpengebiet. In zwei Jahren schrieben sich Eltern und Sohn über 200 Briefe, in denen sie ihren Alltag schilderten, ihre Sorgen, aber auch ihre Wünsche und ihre kleinen Freuden. Hans und Leopold kamen 1942 in in Vernichtungslagern ums Leben, Rositta und Max überlebten den Holocaust und kamen 1946 nach Deutschland zurück.
 
 
13.3. 18:00 Palatin Wiesloch
15.3. 18:00 Theater am Bahnhof, Dielheim
20.3. 18:30 Montpellierhaus, Heidelberg
21.3. 18:00 Laurentiuskapelle, Walldorf