STRATEGIEPROZESS EKIBA 2032

- 24.02.2022 - 

- KIRCHE. ZUKUNFT. GESTALTEN.

Unsere Kirche steht vor großen Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen. Die Gesellschaft verändert sich: Menschen leben mobiler, Individualität ist wichtiger geworden, sehr unterschiedliche Lebenswelten stehen in unserer Gesellschaft nebeneinander, digitale Medien prägen den Alltag, der Klimawandel bedroht Zukunftsperspektiven. Kirche ist nicht mehr selbstverständlich und verliert für viele an Bedeutung.

Kirche muss sich deshalb neu fragen: Wofür sind wir da? Wie können wir in dieser Zeit unserem Auftrag gerecht werden? Wie kommen wir wieder besser mit den Menschen in Kontakt? Und zugleich muss Kirche mit weniger Mitteln auskommen, mit weniger Personal und Gebäuden.
 

Zwei große Ziele: Transformation und Reduktion

Wir wollen auch in Zukunft auf Menschen zugehen und in der Gesellschaft präsent sein. Dafür braucht es neue Formen kirchlichen Lebens und Spielraum für kreative Ideen. Und die Art der Zusammenarbeit muss sich weiterentwickeln. Transformation nennen wir dieses Ziel des Prozesses.

Das zweite Ziel ist sehr klar und auch schmerzhaft: Reduktion. Prognosen zeigen deutlich: Die künftigen Kirchensteuereinnahmen werden nicht ausreichen, um weiterzumachen wie bisher. Deshalb hat die Landessynode beschlossen, bis 2032 insgesamt 30% aller Haushaltsmittel einzusparen. Wir müssen zukünftig mit weniger finanziellen Mitteln, mit weniger Gebäuden und auch mit weniger Personal Kirche gestalten. Ein Teil der Einsparungen wird wieder investiert; u.a. in die klimafreundliche Sanierung von Gebäuden und den Ausbau der Digitalisierung.
 
Näheres auf der Homepage der Landeskirche.
 

Bezirkliche Planungen bis 2023

Der Strategieprozess ist bewusst ein Prozess in den Kirchenbezirken und Regionen. Auf der Basis zentraler Rahmenvorgaben durch die Landessynode suchen die Kirchenbezirke vor Ort mit den Gemeinden und den kirchlichen Diensten nach passenden Lösungen und neuen Wegen, wie Kirche im Jahr 2032 im Bezirk aussehen soll. 
In unserem Kirchenbezirk, der Südlichen Kurpfalz, gibt es für diesen Prozess eine Strategiegruppe, die der Bezirkskirchenrat berufen hat:
Quelle: Alex Wolf
Dekanin Annemarie Steinebrunner (4. v. r.) mit der Strategiegruppe bei der Herbstsynode Schuldekanin Christine Wolf (v. l.), Jochen Beurer, Diakonin Johanna Hassfeld, stellvertretende Dekanin Katharina Garben, Jonas Ballreich, Walter Funk, Christina Kloster und Rachel Pütz. Es fehlen Oliver Tuscher und Simone Heitz.
 
Näheres auf der Seite des Kirchenbezirks.