Das Friedenslicht, das zum 4. Advent von Kerze zu Kerze weitergegeben wird und sich von Bethlehem ausgehend in die ganze Welt und auch in ganz Baden verteilt, steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“.
Dabei überwindet das Licht auf dem Weg nach und durch Europa eine 3.000 Kilometer lange Strecke und verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. Die Wieslocher Stadtkirche bekommt es traditionell von der katholischen Schwestergemeinde.
Am 24.12. kann das Friedenslicht ab 9 Uhr in der Stadtkirche abgeholt werden. Bitte bringen Sie Ihre eigene Kerze mit.
Als Symbol für Frieden, Solidarität und Gemeinschaft soll das Licht an alle „Menschen guten Willens“ weitergegeben werden: „Wer das Licht empfängt, kann damit auch die Kerzen von anderen entzünden, sodass an vielen Orten durch das Licht des Friedens ein Hoffnungszeichen erfahrbar wird. So entsteht aus einer kleinen Flamme ein Friedensnetz, das uns weltweit verbindet“, betonen Eberhard Reinmuth, Landesjugendreferent des Verbandes Christlicher Pfadfinder*innen in der Evangelischen Landeskirche in Baden, und Christian Müller, Kurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG). „Das Coronavirus stellt uns gesellschaftlich und weltweit vor große Herausforderungen. Da braucht es in besonderem Maße Hoffnungszeichen und das Erleben, nicht allein zu sein.“
An fünf zentralen Orten erreicht das Licht am 12. Dezember Baden und wird dort von Pfadfinderinnen und Pfadfindern abgeholt und weiterverteilt. Ableger der Flamme werden dann von den jungen Menschen in viele Kirchen, Rathäuser oder Krankenhäuser in der Region gebracht. Bis Weihnachten können alle Menschen sich das Licht abholen oder bekommen es sogar in einigen Orten vor die Haustür gebracht. Auch digital wird das Licht unter #friedenslicht inzwischen weitergegeben.
Informationen auf www.friedenslicht.de oder unter #friedenslicht in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter, Instagram und YouTube.