Grüße zum Pessach-Fest

- 15.04.2024 - 

Solidarisch mit jüdischen Gemeinden in Baden-Württemberg verbunden

Karlsruhe, (14.04.2024). Die Evangelische Landeskirche in Baden ist den jüdischen Gemeinden in Baden-Württemberg auf vielfältige Weise solidarisch verbunden – umso mehr nach den entsetzlichen Ereignissen in der Nacht des 14. April: Diese Verbundenheit drückt sich einerseits in einem gemeinsamen Pessach-Gruß der beiden evangelischen Kirchen in Baden-Württemberg aus, und sie zeigt sich darüber hinaus in einem Gruß zu Pessach mit den Gemeinden der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden sowie der Erzdiözese Freiburg.  

Blick auf ein Person, die ein Mikrofon in die Kamera hält und sich auf einem Block Notizen macht.

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„Wir stehen in diesen schweren Tagen und Wochen an Ihrer Seite und teilen die Sehnsucht nach Frieden“, erklären die beiden evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg unter dem Eindruck der iranischen Angriffe auf Israel. „Wir beten für Sie, und wir beten mit Ihnen, dass die zerstörende Gewalt ein Ende nimmt, die Waffen schweigen mögen und Friede einziehe.“
 
Gemeinsam versichern die beiden Landeskirchen den Jüdinnen und Juden zudem ihre Solidarität und Unterstützung in einer Zeit eines wachsenden Antisemitismus gleich welcher Art und Provenienz. „Wir wünschen sehr, dass Beziehungen zwischen Juden, Christen und Muslimen im Vertrauen geknüpft und gepflegt werden mit dem Ziel, dass alle Menschen in unserem Land und in unseren Städten geschützt sind vor Anfeindungen und, wo das dennoch geschehen sollte, breite Solidarität und Unterstützung finden.“ Und weiter heißt es: „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Feste bestimmend sind für unser Selbstverständnis – das gilt für Pessach gerade so wie Ostern und ebenso der Ramadan. Teil dieses Selbstverständnisses ist die Verantwortung, in die uns Gott ruft für unseren Nächsten. Der Ort dafür ist unsere demokratische und freiheitliche Gesellschaft, als deren Teil wir uns verstehen – neben und vor allem mit den Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften.“
 
In dem gemeinsamen Pessach-Gruß der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden, der Erzdiözese Freiburg und der badischen Landeskirche heißt es: „Wir stehen vor der Aufgabe, uns über die Grenzen unserer Religionen hinweg in unserem Leben, in unserem Alltag für die Freiheit und das Wohlergehen aller Menschen einzusetzen. Die Freiheit, die wir leben dürfen, fehlt gegenwärtig leider vielen Menschen in Israel, im Gaza-Streifen und im Westjordanland. Aufgrund des antisemitischen Terrors gegen Israel, aufgrund der Dominanz von Hamas und anderen terroristischen Gruppierungen, aufgrund des Kriegs. Wir beten dafür, dass Israelis und Palästinenser befreit und zugleich in wechselseitiger Anerkennung friedvoll miteinander leben können.“
 
  

Stefan Herholz

Pressesprecher / Bereichsleitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit
 
Lesen Sie hier die Grußworte:
 

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Quelle: Israelische Religionsgemeinschaft Baden - eingebettet von www.ekiba.de