In „unverbrüchlicher Verbundenheit“

- 22.09.2022 - 

Landesbischöfin und Erzbischof: Gemeinsamer Gruß zum jüdischen Neujahrsfest

Karlsruhe/Freiburg, (22.09.2022). „Möge auch im Neuen Jahr 5783 für Sie alle der traditionelle Gebetswunsch erfüllt werden, dass Sie alle in das Buch des Lebens eingeschrieben werden“ – das wünschen Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart und Erzbischof Stephan Burger in einem gemeinsamen Schreiben vom Donnerstag (22.09.) den jüdischen Gemeinden in Baden.

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„Wir lassen uns erneut erinnern an jene talmudische Überzeugung, dass Gott sich in seine Vergebungsbereitschaft um das Verhältnis zwischen Ihm und uns kümmert, es aber uns Menschen anheimstellt, in Menschlichkeit und Solidarität einander zu begegnen“, heißt es in dem Grußwort. Das beginnende Jahr sei dafür eine neue Chance. Die Evangelische Landeskirche in Baden und die Erzdiözese Freiburg seien „von Herzen bereit, diese Chance zu ergreifen und den gemeinsamen Weg in unverbrüchliche Verbundenheit weiterzugehen“, so die Landesbischöfin und der Erzbischof.

Das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schana beginnt dieses Jahr am Vorabend des 26. September und dauert zwei Tage. Traditionell gilt das Blasen des Schofar, eines Widderhorns, als Höhepunkt des Neujahrsfestes. Es soll an die moralischen Pflichten der Gläubigen erinnern.
 
Lesen Sie hier das Grußwort: 

Quelle: Stephan Burger, Erzbischof von Freiburg / Prof. Dr. Heike Springhart, Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Baden - eingebettet von www.ekiba.de

 
  

Dr. Daniel Meier

Ehemaliger Pressesprecher der Landeskirche (2012-2023)