Gottes Licht als Trost in schwierigen Zeiten

- 05.01.2022 - 

Bischöfe Badens erinnern zu Neujahr an Folgen der Pandemie und blicken in die Zukunft

Freiburg/Karlsruhe, (05.01.2022). Mit einem gemeinsamen Grußwort haben Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh und Erzbischof Stephan Burger gemeinsam an diejenigen Menschen erinnert, die die Pandemie besonders getroffen hat. Gleichzeitig wollen sie am Epiphaniastag (auch als Dreikönigstag bekannt) den Menschen Mut machen: Christus sei „das Licht, das alle Finsternis überwindet und uns den Weg zeigt“ ist ihre gemeinsame Botschaft. Epiphanias ist von Anfang an eng mit dem Symbol des Lichtes verbunden, das durch den Morgenstern in die Welt scheint und Jesu Wirken und Verkündigung symbolisiert.

Quelle: ONUK Fotografie Bernhard Schmitt M.A. - eingebettet von www.ekiba.de

„Steh auf, werde licht, denn es kommt dein Licht / und die Herrlichkeit des HERRN geht strahlend auf über dir.“ (Jes 60, 1) Dieses Schriftwort, so die Bischöfe, könne gerade in der Zeit der Corona-Pandemie „Mut und Hoffnung schenken“. Dabei schließen sie insbesondere die Menschen ins Gebet ein, die am Coronavirus erkrankt oder gestorben sind. „Wir denken an die Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger und die vielen Angehörigen, die am Ende ihrer Kräfte sind. Wir beten darum, dass Gott die Angst und die gesellschaftlichen Spaltungen, die diese Pandemie mit sich gebracht hat, heilen und durch sein Licht Trost schenken möge“, heißt es in dem Grußwort.
 
Zudem richten Landesbischof Cornelius-Bundschuh und Erzbischof Burger den Blick in die Zukunft und betrachten das kirchliche Leben, das sich in beiden Kirchen derzeit verändert. Mit umfassenden Struktur- und Ressourcenprozessen wollen sie die kirchlichen Strukturen aufgrund der „anstehenden gesellschaftlichen und kirchlichen Herausforderungen zukunftsfähig machen“. „Nicht der Rückzug der Kirche aus der Gesellschaft und der Begegnung mit den Menschen, sondern gerade die Ermöglichung von Gemeindearbeit, von Gottesdienst, Verkündigung, Begegnung und diakonischer Hilfe sowie der stetige Blick zu den Geschwistern in der Ökumene sind das Ziel“, schreiben die Bischöfe.
 
  

Alexandra Weber

Stellvertretende Pressesprecherin
 

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