Evangelische Kirche auf Instagram

Vor einem Jahr startete der Social-Media-Kanal „Ey.lias“

Karlsruhe, (10.11.2021). Vor einem Jahr ging die Evangelische Gemeindejugend Baden (EGJ) mit dem Kanal Ey.lias auf Instagram an den Start und seitdem wächst die Social-Media-Gemeinde ständig. Am 11. November feiert der Kanal sein einjähriges Bestehen mit einem kreativen Gewinnspiel. Ey.lias ist zugleich Teil des neuen Instagram-Netzwerks wir.baden (@wir.baden), das die große Vielfalt digitaler Kirche in Baden sichtbar machen und Menschen miteinander vernetzen will. Im November werden über dieses Netzwerk auch die beiden Bischofskandidierenden vorgestellt.

Quelle: https://www.instagram.com/ey.lias/ - eingebettet von www.ekiba.de

Im Instagram Kanal Ey.lias spricht der Religionspädagogik-Student Elias Renz öffentlich und ganz persönlich über seinen Glauben, sein ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit und über gesellschaftliche und kirchliche Themen. Über 1.700 Follower hat der Kanal inzwischen, und es werden täglich mehr.  
 
„Ich liebe es, Neues auszuprobieren und verrückte Ideen umzusetzen. Ich bin davon überzeugt, dass es die Aufgabe der Kirche ist, die Lebenswelten der Menschen wahrzunehmen und dort aufzutauchen, wo die Menschen sind“, berichtet Elias Renz, der sich selbst als „Sinnfluencer“ bezeichnet. Ob Challenges, Musikreels oder Umfragen – die Beteiligung junger Menschen steht bei Ey.lias im Vordergrund. „Ich möchte Menschen auf Augenhöhe begegnen und sie mit Glaubensthemen und der Kirche in Verbindung bringen. Ich bin aber auch gespannt zu erfahren, was junge Menschen bewegt“, erklärt der 20-Jährige. „Was in den Sozialen Medien nicht stattfindet, gibt`s auch nicht“, ist er überzeugt. „Über die Sozialen Medien kann ich Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten. Ich bekomme viele Rückmeldungen, gerade auch von Leuten, die Kirche sonst nicht nahestehen.“
 
Vor einem Jahr startete Ey.lias mit einer „Deyzember“-Challenge. Jeden Tag im Advent stellte sich der „Sinnfluencer“ einer Aufgabe. So musste er z.B. eine Krippe aus Lego bauen, einen Tanz einstudieren oder mit Hilfe seiner Follower aus eingeschickten Begriffen ein Gedicht erstellen. Seine Clips erreichten so bereits im ersten Monat teils über 1.000 Leute. Neben Infos zu aktuellen Aktionen der Jugendarbeit und vielen gesellschaftlichen Themen wie Rassismus oder Gleichberechtigung beschäftigt sich Ey.lias immer wieder auch mit aktuellen Hits und ihren Inhalten. Jeden Freitag können seine Follower Titel eingeben und darüber abstimmen. Ey.lias beschäftigt sich dann inhaltlich mit dem Gewinnersong und teilt seine Gedanken dazu. „Jugendliche und junge Erwachsene leben heute ganz selbstverständlich auch in digitalen Netzwerken. Die Mischung aus Inhalten und ganz privaten Einblicken zeichnet diesen Kanal aus“, erklärt Landesjugendreferentin Stefanie Kern. Neben Instagram ist Ey.lias inzwischen auch auf YouTube und TikTok zu finden.
 
Das Projekt Ey.lias wird unterstützt vom Digitalinnovationsfonds der Evangelischen Kirche in Deutschland  und ist Teil des kirchlichen Social-Media-Netzwerks in Baden (wir.baden). 
Das Netzwerk wir.baden (www.instagram.com/wir.baden) lebt davon, dass Ehren- und Hauptamtliche der Evangelischen Landeskirche in Baden den Netzwerk-Kanal auf Instagram abonnieren und bei digitalen Angeboten, die für ganz Baden interessant sein könnten, mit @wir.baden verlinken. So werden diese weiter geteilt und auf der Titelseite des Kanals angezeigt.
 
 
Ein interessantes Highlight gibt es dort bereits am Abend des 10. November:  Um allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, die Kandidierenden für das Bischofsamt besser kennenzulernen, bietet das Instagram-Netzwerk wir.baden einen Live-Talk an: Pfarrer Pascal Würfel spricht in seinem Format „Pfarrer trifft…“ am 10. November um 19.30 Uhr mit Heike Springhart und am 24. November um 19.30 Uhr mit Martin Mencke. Im Vorfeld können Fragen eingereicht werden, die dann im Laufe der Gespräche mit den Bischofskandidiernden ihren Platz finden. Zugang zum Gespräch erhält man über das Instagram-Profil: www.instagram.com/pfarrerwuerfel bzw. nach Veröffentlichung über das jeweilige Video.
 
  
Teil 1 von 2: Insta-Talk mit Heike Springhart
  
Teil 2 von 2: Insta-Talk mit Martin Mencke