Entsetzen über Messer-Attacke - EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm zum Attentat in Würzburg

Hannover/Karlsruhe, (26.06.2021). Der Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Heinrich Bedford-Strohm hat am Tag nach der Bluttat in Würzburg in einem Facebook-Beitrag sein Entsetzen geäußert. Bei der Messerattacke starben am Freitagabend drei Menschen, mehrere weitere wurden verletzt.

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"Die Messerattacke in Würzburg hat mich tief entsetzt. Wir trauern um die drei Todesopfer und sind in Gedanken und Gebeten bei den Angehörigen und bei den Verletzten. Die Messerattacke in einem Kaufhaus hat Menschen aus dem Nichts heraus getroffen. Sie kommt zu einer Zeit, in der viele aufatmen und das Leben wieder neu zu genießen beginnen, weil der Höhepunkt der Pandemie überwunden scheint. Umso mehr trifft uns ein Verbrechen, das uns mitten in dieses Aufatmen hinein unsere Verletzlichkeit vor Augen führt. Dass der Täter eine akute psychische Störung hatte, scheint klar zu sein. Welche Motive darüber hinaus eine Rolle spielten, ist noch unklar. Ich zünde eine Kerze an und bete für die Toten und ihre Angehörigen, die Verletzten und alle, die von diesem schrecklichen Ereignis verunsichert und betroffen sind. Möge Gott uns Trost schenken."
 
Quelle: Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm auf Facebook