Berichte und Fotos von 2019

Das Ökumenisches Pfarrfest in Rauenberg war wieder gelungen!

Unter dem Motto „Bunt wie ein Mobile“ feierten die katholische Pfarrgemeinde St. Peter und Paul und die evangelische Paulusgemeinde am Sonntag, den 23.6.2019 im Hof des kath. Pfarrzentrum in Rauenberg ein ökumenische Pfarrfest. Schon im Gottesdienst betonten Gemeindereferentin Bettina Hartnagel und Pfarrerin Sandra Alisch, wie bunt und vielfältig eine Gemeinde sei mit all ihren unterschiedlichen Gaben und Fähigkeiten und wie wichtig es ist, hier eine gute Balance zu finden. Am Ende des Gottesdienstes forderte Sandra Alisch die Besucher auf, doch im Laufe des Tages auf einen fremden Menschen zuzugehen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Wo gibt es eine bessere Gelegenheit dazu als auf solch einem Fest!
Fürs leibliche Wohl war bestens gesorgt; Der Musikverein Rauenberg, der Sängerbund und die „Rainbow Kids“ sorgten für den musikalischen Rahmen. Auch gab es eine Spielstraße der KJG, einen „Eine-Welt-Stand“, eine Tombola und man konnte Fische basteln für ein großes Mobile.
Der Erlös des Festes geht je zu einem Drittel an St. Peter und Paul, die Paulusgemeinde und den Gedenkstein für Sternenkinder.
Text: Zachmann Fotos: Michael Stier

Das Erdbeerfest war wieder wunderschön!

Am 19.05.19 war es wieder soweit. Die Paulusgemeinde lud zum Erdbeerfest ins Paulus-Haus ein. Die Organisation lag in diesem Jahr in den Händen des Frauenkreises Treffpunkt im Gespräch.
Es war ein kleines, aber sehr feines Fest mit Aktivitäten für alle Altersgruppen. Das Erdbeerthema zog sich durch das gesamte Angebot.
Zu leckerem Kuchen und Kaffee war ein buntes Programm vorbereitet.

Leserunden für Kleine und Große, bei der auch die Kleinsten mit Eifer und Neugierde teilnahmen. Dank Kamishibai – einer aus Asien stammenden Art von Erzähltheater - wurde nämlich nicht nur vorgelesen, es gab Figuren zum Anfassen und Bilder zu den einzelnen Szenen. Die tolle Vorleserin war auf jedes Mittun gut vorbereitet.
Draußen wurden eifrig Seifenblasen in Großformat produziert. Eine überdimensionale Rabenschleuder gab bei treffsicheren Würfen kleine Schleckereien her. Für die Malkünstler gab es Vorlagen, Stifte und Farben – auch hier das Thema Erdbeere.
Ein umfangreiches Erdbeerrätsel ließ so manchen Kopf rauchen. 21 Fragen zur Erdbeere galt es zu beantworten. Dieses schöne Fest bekam einen weiteren interessanten Punkt als die Lösungen mit Charme und Witz präsentiert wurden. Selbst „alte, eingefleischte GärtnerInnen“ lernten noch was dazu. Oder hätten Sie gewußt, dass es über 1000 Erdbeer-Sorten gibt?
Natürlich kamen auch Gespräche nicht zu kurz. Selbst ein Regenschauer konnte keinem die gute Stimmung „verhageln“.
Nicht unerwähnt bleiben soll, dass durch eifrige Spenden ein Betrag von 430,00 Euro für unseren Glockenturm zusammenkam. Ein toller Lohn für die Vorbereitung eines rundum gelungenen Festes.
Beim Vorbereiten, dem Auf- und Abbau gab es fleißige Unterstützung. Unter anderem von einigen der neuen Konfirmanden und Konfirmandinnen. So kann man sagen „Viele Hände, schnelles Ende“. Auch der Bitte um Kuchenspenden wurde in großer Zahl gefolgt.

Allen, die zum Gelingen dieses Festes beitrugen, ein herzliches Dankeschön! Tina Ehlbeck

Begegnung mit Petrus

Begegnung mit Petrus im Paulus-Haus in Malsch
Am Freitag den 5.4.2019 um 19.30 Uhr traf sich eine kleine, aber feine Zuschauerzahl, um den Erzählungen des Petrus auf dem Marktplatz von Jerusalem im Jahre 31, zu lauschen.
Petrus, trefflich dargestellt von Gesche Kruse, ehemalige Pfarrerin aus Wiesloch, schilderte im Dialekt der Region, "wie des dortmols mim Jesus war".
  Die vertraute Sprache schuf schnell Nähe und Einfühlungsvermögen in die nicht leichte Situation des Petrus vor 2000 Jahren: Nach dem Motto
"Des war net oifach, alles steh on ligge zu losse und dem Jesus hinnerher zu laafe."
In vielen lebendigen Szenen sprach "Petrus" über die Berufung der Jünger, die Stillung des Sturms, die Heilung der Kranken, die Frauen und das Vertrauen.
"S isch jo aa woahr: Des Griwwle un Sinniere desisch net des Äänzigschde im Lewe, un wann des Vertraue fehlt, no hosch eh schun verlore, do bringt der die ganzi Gscheitheit nix.
Wie hot de Jesus gsagt ghat? ,Dene Klääne gheert des Himmelreich, die hawwe Vertraue, so wie ma s hawwe soll".
Rundum ein gelungener Abend, der mit lebhaften Gesprächen bei Getränken und Knabbereien ausklang.
Ganz herzlichen Dank an Frau Gesche Kruse, die uns Petrus und Jesus nähergebracht hat. Danke auch an den Frauenkreis, der Petrus mit Zwischenfragen immer wieder "unterbrach".
Herzlichen Dank besonders für die großzügigen Spenden zugunsten des geplanten Glockenturms der Paulusgemeinde.
(Ute Marquart-Ziegler)

Ein wunderschöner Kraichgauabend am 12.März!

Foto:H.Pfeifer
v.l.Jürgen Alberti, Friedrich Becht, Carsten Wipfler, Ursula Zachmann

Eine "Rauenberger Institution" neu belebt
Evangelische Paulusgemeinde führt unterhaltsame und informative „Kraichgauabende“ weiter – Humor, Wein und Natur

Der bisher von Verein für Naturschutz ausgerichtete Rauenberger Kraichgauabend wurde von der Paulusgemeinde weitergeführt und rund 80 Interessierte kamen hierzu ins evangelische Gemeindehaus.
Die Vorsitzende des Ältestenkreises, Ursula Zachmann, zeigte sich in ihrer Begrüßung erfreut, dass es gelungen sei mit dem Kraichgauabend eine Rauenberger Institution neu zu beleben. Der Mundartkünstler Friedrich E. Becht ließ mit Scherz, Satire und Ironie bei „Neis un alds vun heid un geschdern“ kein Auge trocken und hatte sofort nicht nur die Schmunzler auf seiner Seite.
Carsten Wipfler stellte mit einem Grauburgunder, einem Rose und einem Gewürztraminer drei junge Weine Jahrgang 2018 der Wieslocher Genossenschaft „Winzer von Baden“ vor. Dabei überzeugten bei der Verkostung die edlen Tropfen der letzten Lese.
Im Vortrag „Neue Tiere und Pflanzen im Kraichgau – Nichts ist so beständig wie der Wandel“ referierte Jürgen Alberti aus Bad Schönborn mit einem Bildervortrag über die in unsere Region eingewanderten Tiere und Pflanzen. „Es ist nicht zu bestreiten, dass der Riesenbärenklau oder der Buchsbaumzünsler uns Menschen als Einwanderer großen Ärger machen können. Sind auf der anderen Seite aber Schwanengänse am Heidelberger Neckarufer oder die Götterbäume an den Straßenrändern nicht eine wirkliche Bereicherung?“, fragte Alberti zu Beginn. Inzwischen seien über 10.000 nicht einheimische Arten in Europa zu finden. Von einheimischen Arten könne man sprechen, wenn sie vor 1492 bereits zu finden waren. Mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus begannen die Globalisierung und damit die weltweite Ausbreitung sowie Vermischung von Tieren und Pflanzen. Die Türkentaube verbreitete sich ab dem ersten Weltkrieg entlang der Bahn-Getreide-Linien aus der Türkei über den Balkan bis nach Zentraleuropa. Der Heidelberger Halsbandsittiche, die südlich der Sarah in Afrika beheimatet sind, wurden 1973/74 im Schlosspark Neckarhausen mit einem einzigen Pärchen begonnen. 1995 hatten sie den Mannheimer Luisenpark erreicht, im Jahr 2000 wurden sie erstmals in der Heidelberger Mönchhofstraße gesichtet. 2014 lebten in Heidelberg zwischen Hauptbahnhof, Bahnstadt und Neuenheimer Feld bereits weit über 1.000 Sittiche, inzwischen sind sie über Wiesloch bis in den Kurpark von Bad Schönborn gelangt. Nicht anders würden sich auch eine Vielzahl von Pflanzen ausbreiten und so begutachtete Jürgen Alberti das Riesen-Bärenklau, das drüsige Spingkraut, den japanischen Stauden Knöterich, das Frühlings-Greiskraut, die orientalische Zackenschote und viele weitere Pflanzen die sich frei ausbereiten, ebenso wie die Feuerlibelle, die südliche Eichenschrecke, der Harlekin-Marienkäfer oder die Bernstein-Waldschabe.
Ein informativer und sehr vergnüglicher Abend!
(Bericht: Benjamin Starke)

Sprech-Café am 13.März 2019

Yoga-Basics und ein Frühlingsgruß
Am Mittwoch, 13.3.2019 kamen wieder Frauen und Kinder verschiedenster Nationalitäten aus Rauenberg und der Umgebung ins MundWerk, um sich zum Sprech-Café zu treffen.
  Inzwischen kennt man sich schon untereinander, aber auch „Neuankömmlinge“ waren wie immer herzlich willkommen. Eröffnet wurde das Sprech-Café schon traditionell mit einem gemeinsamen Lied und dem Blick der Kinder auf den Globus, um herauszufinden, ob neue Nationalitäten zum Café hinzugekommen sind.
  Nach der Begrüßung trennten sich die Mütter und die größeren Kinder. Während die Frauen von Kalyana Sandhya Pamidi und Claudia Böer eine kleine Einführung in Yoga erhielten und Spaß beim Nachmachen der Yoga-Elemente hatten, kamen die Kinder im Atelier zusammen, um zu basteln.
  Ulrike Ihle-Herzel und Jutta Stier hatten dafür schon kleine gebrauchte Smoothie-Flaschen vorbereitet, die die Kinder mit Farben bemalen konnten. Die Kinder waren mit viel Phantasie und Freude dabei, ihre Vasen zu gestalten.
  Im Anschluss trafen sich alle wieder, um den Nachmittag gemeinsam mit Kaffee, Obst und mitgebrachten Kuchen ausklingen zu lassen.
  Am Ende des Tages konnten die Kinder ihre bemalten Vasen mit einer Tulpe oder einer Narzisse als Frühlingsgruß mit nach Hause nehmen.
  Wir freuen uns schon auf unser nächstes Sprech-Cafè am Mittwoch, 26. Juni 2019 von 16-18.00 Uhr und möchten interessierte Mütter und Kinder ins MundWerk, Wieslocher Str. 16 in Rauenberg einladen.

Ökumenischer Neujahrsempfang am 13.Januar 2019

von links: Ludwig Schäffner, H.Pf. Viedt, Ursula Zachmann, Peter Seithel, Roswitha Schöttler, Conni Bender
(es fehlt: Pfarrerin S. Alisch)

Der 9. Ökumenische Neujahresempfang der katholischen Pfarrgemeinden Rauenberg, Rotenberg und Malschenberg sowie der evangelischen Paulusgemeinde wurde im Pfarrzentrum St. Wolfgang in Malschenberg begangen, zuvor hatten Pfarrerin Alisch und Pfarrer Viedt einen ökumenischen Gottesdienst in der darüberlegenden Kirche gefeiert.

In einer bitter kalten Kirche begrüßte Pfarrer Joachim Viedt, Leiter der katholischen Seelsorgeeinheit Letzenberg, die ökumenisch versammelte Gemeinde und griff das Leitwort der ökumenischen Bibel-Kommission für das Jahr 2019 auf: „Suche Frieden und jage ihm nach!“, welches zugleich zum Motiv des ökumenischen Gottesdienstes wurde.
Pfarrerin Sandra Alisch von der evangelischen Paulusgemeinde ging getreu dieser Jahreslosung in ihrer Ansprache den zunächst widersprüchlich erscheinenden Worten „Frieden“ und „jagen“ nach. Nach der bildhaften Darstellung der klirrend kalten friedlichen Jagd, der friedlichen Jagd nach Freiheit und Frieden 1989 in Leipzig und des friedlichen Miteinanders in dem oft von Hektik gejagten Religionsunterricht, resümierte sie, dass Frieden nicht bedeute, fehlerlos zu sein. Frieden heiße vielmehr um Entschuldigung zu bitten und damit immer wieder im Kleinen anzufangen. Dieser Frieden könne von jedem gestiftet werden und werde von jedem Einzelnen gebraucht, so Alisch.
Die fast 300 Euro umfassende Kollekte des ökumenischen Gottesdienstes fließt in das noch zu entstehende Erinnerungsmahl „Sternenkinder“ auf dem Rauenberger Friedhof

Beim anschließenden Empfang begrüßte Ortsvorsteher Ludwig Schäffner die anwesenden Gäste und wünschte für das neue Jahr 2019 Gesundheit, Zufriedenheit und eine gute Hand beim Lösen allerlei großen und kleinen Aufgaben.

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Roswitha Schöttler zeigte sich erfreut, dass der ökumenische Neujahrsempfang bereits zum neunten Mal durchgeführt werde und sah in diesem ein starkes Zeichen der sichtbaren ökumenischen Verbundenheit der Rauenberger Kirchen. Sie dankte allen, die vor und hinter den Kulissen der einzelnen Gemeinden Verantwortung tragen und damit erst das große Miteinander ermöglichten.
Rückblickend sei es im Jahr 2018 besonders erfreulich gewesen, dass es in der Malschenberger Pfarrgemeinde gelungen sei, ein Gemeindeteam aufzustellen und mit Conni Bender auch wieder eine Vertreterin im Pfarrgemeinderat zu haben. Die Pfarrversammlungen im Frühjahr hätten mit der Präsentation der ersten Stufe des Gebäudekonzepts in den katholischen Gemeinden rund um den Letzenberg für massiven Sprengstoff gesorgt, so Schöttler. Im Jahr 2019 werde diese erste Stufe auf der Grundlage eines Finanzplans weiterentwickelt. Für 2019 sei ein ökumenisches Pfarrfest in Rauenberg geplant und die Vorbereitungen auf die Pfarrgemeinderatswahl im März 2020 stünden an.

Für die politische Gemeinde Rauenberg mit ihren Ortsteilen versicherte Bürgermeister Peter Seithel, dass sich das Jahr 2019 positiv entwickeln werde. Er dankte für die gute Zusammenarbeit zwischen den Kirchen und dem Rathaus, die viele Dinge auf schnellem Wege gemeinsam anstoßen würde. Der Gedenkstein für die Sternenkinder finde im Jahr 2019 eine planerische Lösung und könne anschließend schnell umgesetzt werden, so das Stadtoberhaupt, womit das Projekt dann endlich nach 15 Jahren der Diskussion abgeschlossen werden könne.

Als ein wunderbares Zeichen und einer gegenseitigen Stärkung im Glauben empfand die Vorsitzende des Ältestenkreises Ursula Zachmann den ökumenischen Neujahrsempfang. Mit dem Alpha-Glaubenskurs und dem Mehr-Generationen-Projekt „Kirche Kunterbunt“ gehe die evangelische Paulusgemeinde im neuen Jahr neue Wege. Im vergangenen Jahr 2018 hätten viele Aktionen zur Finanzierung des noch ausstehenden Glockenturms am Malscher Paulus-Haus stattgefunden. Sie sei zuversichtlich, die Planungen hierfür im Frühjahr abzuschließen und bei entsprechenden finanziellen Mitteln den Glockenturm noch bis zum Jahresende 2019 errichten zu können, so Frau Zachmann. Sie wies auf die bevorstehende Wahl des Ältestenkreises im Dezember 2019 hin.
Sie richtete auch einen Blick auf das Jahr 2020, in dem man „15 Jahre Charta Ökumenica“ feiern dürfe und bat um Anregungen, wie man dies angemessen begehen könne. In diesem Rahmen plane Gemeindereferentin Bettina Hartnagel eine ökumenische Israel-Reise.

Musikalisch wurde der Empfang von den Schwestern Theresia, Maria und Elisabeth (zunächst Gesang) und ihrer Mutter Agnes Jovic am Piano mit dem Stück „Heute ist uns Christus geboren“ von Heinrich Schütz umrahmt. Später brachte Theresia an der Violine begleitet von ihrer Mutter am Piano das „Präludium und allegro“ von Fritz Kreisler dar zur Freude der Gäste des Neujahrsempfangs.
Text: Benjamin Starke

Chor der Don Kosaken gastierte im evangelischen Paulus-Haus

Fotos: Helmut Pfeifer

Der Chor „Maxim Kowalew – Don Kosaken“ brachte am 12. Januar im evangelischen Paulus-Haus russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör.

Der in Danzig geborene Chorleiter Maxim Kowalew hat es sich zur Aufgabe gemacht, die schönen russischen Melodien erklingen zu lassen und damit ein Zeugnis vom Geiste des alten unvergesslichen Russlands abzugeben. Anknüpfend an die großen alten Kosaken-Chöre zeichnete sich das Septett durch seine Disziplin aus, welches es dem musikalischen Leiter zu verdanken hat.
Der Chor bezauberte mit seinem Gesang und den stetig wechselnden Soli das Publikum im vollbesetzten Paulus-Haus. Im ersten Teil interpretierten die sieben Männer in ihren schlichten schwarzen Uniformen russische Sakralmusik, wie „Wer ist ein Gott, so groß wie unser Gott“, „Suliko“ aus Georgien und das bekannte „Ave Maria“ von Bach-Gounod. Besonders beeindruckend waren die „Abendglocken“, in denen der Tenor Aliaksandr Lushchyk überzeugte.
Singend zu beten und betend zu singen, ist das Leitmotiv des Chores. Chorgesang und Soli wechselten sich wie in der alten russischen „Klosterlegende“ (Bass-Solo: Evegnij Iakovlev) und in „Ich bete an die Macht der Liebe“ mit dem überragenden Tenor-Solisten Aliaksandr Lushchyk ab.

Den zweiten Teil des Konzertes gestalteten die sieben Sänger unter der Leitung von Kiryl Padolski mit bekannten russischen Volksweisen in Begleitung eines Akkordeons. Vom gefühlsvoll-melancholischen „Wolga-Lied“ aus dem Zarewitsch über ukrainische Volkslieder bis hin zum Marsch „Ein Kosak spaziert am Don“, der die Lebensfreude der russischen Seele zu Gehör brachte.
Mit flinken Fingern spielte Sergeij Malkin das „Bajan“ ein Knopf-Akkordeon und begleitete die lebhaften Lieder „Dubinuschka“ und „Hinter dem Don“. Das begeisterte Publikum spendete stehenden Applaus, woraufhin in den Stücken „Kalinka“ und „Katjuscha“ nochmals die vollen Bässe ertönten und die Tenöre bis zum Diskant brillierten.
Text: Benjamin Starke

 

 
top