2018

Holzbaupreis Baden-Württemberg 2018

Mit großer Freude nahm Waechter + Waechter den 1. Preis des baden-württembergischen Holzbaupreises 2018 für das Gemeindezentrum der Petrusgemeinde in Wiesloch in der Kategorie ‚Versammlungsstätten, Kultur- und Sakralbauten‘ entgegen.

Reise nach Israel und Palästina

Zu einer Reise ins Heilige Land startete eine 23-köpfige Gruppe der Petrusgemeinde. Das straffe und anspruchsvolle Programm war maßgeblich vom Verein „Bildung und Begegnung Palästina“ organisiert worden. Im ersten Teil standen Begegnungen mit (v.a. christlichen) Palästinensern auf der Westbank an. Dazu nahm die Gruppe für vier Nächte in Bethlehem Quartier, das mit den beiden Orten Beit Sahour und Beit Jala das palästinensische Zentrum südlich von Jerusalem bildet. Besucht wurden neben der Geburtskirche u.a. die deutsche Schule „Talitha Kumi“ und das Caritas Baby Hospital. Bedrückend war die Besichtigung der Mauer zusammen mit einer Palästinenserin. Die Sperrmauer, die seit 2002 von der israelischen Regierung völkerrechtswidrig errichtet wurde, ist über 700 km lang und trennt die palästinensischen Gebiete vom israelischen Staatsgebiet. Bei einem Gang durch den Checkpoint wurde deutlich, wie mühsam es für Palästinenser ist, nach Jerusalem zu gelangen, falls sie überhaupt einen Passierschein erhalten. Bedrückend und zugleich ermutigend der Besuch bei Daoud Nassar. Er bewirtschaftet eine große landwirtschaftliche Fläche, die sein Großvater 1917 gekauft hat und die ihm die israelische Regierung mit einer Stecknadeltaktik abspenstig zu machen versucht. Nassar leistet gewaltlosen Widerstand, indem er z.B. Jugendliche aus aller Welt als freiwillige Helfer einlädt. Natürlich wurden auch die Highlights Jerusalems besichtigt: Klagemauer, Felsendom, Grabeskirche, Ölberg, Garten Gethsemane. Ambivalente Reaktionen: einerseits ein erhebendes Gefühl, an den Stätten des Glaubens zu stehen, auf der anderen Seite das Gerangel der christlichen Konfessionen um die Traditionsorte und die touristische Vermarktung. Ein Stück Wüste konnte bei der Wanderung auf den Spuren des Barmherzigen Samariters durch das canyonartige Wadi Qelt nach Jericho erlebt werden. Auch ein Bad im Toten Meer durfte nicht fehlen. In Ramallah, dem Sitz der palästinensischen Autonomiebehörde, stand dann ein Gespräch mit dem deutschen Botschafter an. Letzte Station war der See Genezareth, das ursprüngliche Wirkungsgebiet Jesu. Mit einem Holzboot wurde das wichtigste Wasserreservoir des Landes überquert, mitten auf dem See erklang dann die Geschichte von der Sturmstillung. Von Tel Aviv, der modernen Großstadt am Mittelmeer, flog die Gruppe nach Deutschland zurück, voller Eindrücke, bewegt, ratlos, aber auch ermutigt. Anfang des Jahres wird es einen Vortrag zur Reise geben, der Termin steht noch nicht fest.

Gottesdienst zum Reformationsfest

Die Evang. Petrusgemeinde lädt zum Gottesdienst anlässlich des 501. Reformationsjubiläums ein. Mit dem Thesenanschlag an die Schlosskirche in Wittenberg durch den Theologieprofessor Dr. Martin Luther am 31. Oktober 1517 war die Reformation in Gang gekommen.
Der Gottesdienst unter der Leitung von Dekanin Annemarie Steinebrunner findet am 31.10. um 19 Uhr in der Evang. Stadtkirche Wiesloch statt und wird vom Posaunenchor mitgestaltet.

 

“Zum Glück zurück” - Kindermusical in der Stadtkirche

Wie jedes Jahr um diese Zeit versammelten sich am Samstag, dem 20. Oktober 2018, Eltern, Geschwister, Großeltern und sonstige Fans zahlreich in der Stadtkirche in Wiesloch, um eine Musicalaufführung des Kinderchores "Die Kirchenmäuse” unter der Leitung der Kantorin Ute Roth zu erleben. Zusammen mit einer siebenköpfigen Band aus Profi- und Fast-Profi-Musikern sangen und spielten nahezu 40 Kinder vom Kindergarten- bis zum Konfirmandenalter teils im Chor, teils in kleinen Gruppen, teils als Solisten die spannend nacherzählte Geschichte vom verlorenen Sohn. Mit liebevoll gefertigten Kulissen und einer Menge Stroh war der Altarraum der Kirche zunächst zu einem Bauernhof mit Mägden, Knechten, Schweinen, Hühnern und nicht zuletzt Fliegen vom Misthaufen umgebaut worden. Allein die Augenweide, die die Kinder mit ihren phantasievollen Kostümen in dieser Umgebung boten, zog die Zuschauer in ihren Bann. Nachdem der junge Bauernsohn auf seinen Wunsch hin vom Vater sein Erbteil erhalten hatte, verwandelte sich das Bühnenbild im Nu in eine nächtliche Bar in der Stadt. Solche Umbauarbeiten führten eine Reihe ehemaliger Kirchenmäuse durch, die darüber hinaus auch als Teamerinnen bereits in der heißen Phase der Proben beteiligt waren.
Pfarrer Christian Schwarz, der mit ein paar Sätzen die Aufführung umrahmte, wies darauf hin, dass es sich bei diesem Ereignis um eine Welturaufführung handelte: Text und Musik stammen von Ute Roth und ihrer Tochter Johanna Roth.
Das begeisterte Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus. Nachdem Ute Roth allen Mitwirkenden gedankt hatte, außer den bereits genannten auch denjenigen, die sich um Tontechnik, Beleuchtung, Catering, Kostüme, Schminken und vieles mehr gekümmert hatten, erklang als Zugabe noch einmal der Schlußchor “Familie ist, wo wir zusammen sind”.
Fasziniert und beglückt davon, was für einen mitreißenden und gelungenen Abend sie erleben durften, warten alle voll Vorfreude auf ein weiteres Musical im nächsten Jahr.

Nach der Tour ist vor der Tour
Nachlese „Berge im Schweigen“ 2018

Zum Rückblick auf die diesjährigen Bergwochenenden trafen sich Teilnehmende und Interessierte im Evang. Gemeindehaus. „Berge im Schweigen“ ist ein noch junges, aber bereits sehr erfolgreiches ‚Kind‘ der Petrusgemeinde. 2018 gingen eine Frauengruppe und zwei Männergruppen im Verwall, im Bregenzerwald und (wegen Schlechtwetters in den Alpen) in den Vogesen auf Tour. Drei Tage unterwegs sein mit Rucksack, auf urigen Berghütten übernachten, Austausch pflegen und täglich etwa 90 min. im Schweigen gehen – das ist das Konzept von „Berge im Schweigen“. Die Tourenleiter Pfarrer Christian Schwarz und Margit Rosenbauer freuten sich über ein Wiedersehen und das lebhafte Gespräch. Nach einem Rückblick auf das laufende Jahr wurden bereits die Männerwochenenden 2019 vorgestellt. Sie führen in die Allgäuer Alpen rund um den Hohen Ifen (29.06.-01.07.2019) und ins Rätikon auf die Schesaplana (02.-04.08.2019). Teilnehmen können auch Auswärtige und Nicht-Mitglieder der Petrusgemeinde. Voraussetzung: Trittsicherheit und Kondition für 1.000 Höhenmeter Aufstieg täglich. Kontakt: christian.schwarz@kbz.ekiba.de
 
Foto (privat): Tourbeginn im Münstertal / Vogesen

Konzertgottesdienst mit der „Missa Parvulorum Dei“ am 18.11.

Am Sonntag, 18. November um 10.30 Uhr findet in der evangelischen Stadtkirche Wiesloch ein Gottesdienst mit besonderer Musik statt. Wie bereits 2012, präsentieren die Rainbow Singers dann die Gospel-Messe „Missa Parvulorum Dei“ von Ralf Grössler.
Grössler ist durch zahlreiche große Werke im Genre zwischen Gospel, Musical und Klassik bekannt. Seine 1989 entstandene "Missa Parvulorum Dei" ist allen Kindern gewidmet: den Kleinen und Unterdrückten, die sein Lob singen, aber auch den Kindern Israel, die im 6. Jahrhundert vor Christus von den Babyloniern in die Gefangenschaft geführt wurden. Die Messe beginnt mit der Vertonung eines alten Schöpfungsgebetes, des 8. Psalms. Anschließend erklingen in englischer Sprache die Teile des Mess-Ordinariums, bevor das grandiose Finale noch einmal ein Medley der Melodien des ganzen Werkes bringt. In überzeugender Weise verbindet der Komponist Stilelemente aus Gospel, Spiritual, Blues, Jazz und traditionellen Musikrichtungen und lässt die biblischen Texte so neu erleben.
Musikalisch setzt Grössler neben Solostimme, fünfstimmigem Chor, Streichern, Blechbläser und Pauken die Soloinstrumente Alt-Saxophon und Vibraphon ein. Das Klavier sorgt gemeinsam mit Bass und Schlagzeug für mitreißenden Rhythmus. Zusammen mit dem Chor musizieren Tine Wiechmann (Sologesang) sowie eine große Band aus Wieslocher Musikern. Die Gesamtleitung hat KMD Christian Schaefer, die liturgische Gestaltung übernimmt Pfarrer Dr. Christian Schwarz.

 

Aufbruch zum Steinbruch: Gemeindewanderung der Petrusgemeinde wurde erfolgreiche Premiere

Etwa 30 Personen trafen sich morgens am Tag der Deutschen Einheit, um an der ersten Gemeindewanderung der Evang. Petrusgemeinde teilzunehmen. Antje Köhrer und Margit Rosenbauer hatten das Projekt initiiert. Nachdem in den letzten Jahren Männer- und Frauengruppen in den Bergen unterwegs waren, sollte auch einmal etwas vor Ort im kleineren Rahmen angeboten werden. Start war an der östlichen Zufahrt zum PZN, von dort ging es Richtung Steinbruch. Schon nach wenigen Metern befand man sich in schönster Natur und wanderte an einsamen Wiesen und Waldstücken entlang. Am Steinbruch angelangt führte Margit Rosenbauer die Gruppe sicher durch die unübersichtliche Vielzahl der Wege. Richtung Baiertal ging es dann steil hinauf, von oben grüßten Kühe von der Weide – einen Moment lang hatte man das Gefühl, im Voralpenland unterwegs zu sein. Idyllisch präsentierte sich auch das Maisbacher Tal. Kurz vor dem Ort bog die Gruppe in westlicher Richtung ab und erreichte nach einem Stück bergauf die Straße nach Nußloch. Auf einer Lichtung, wo die Nußlocher Gemeinde ihren Waldgottesdienst feiert, wurde Rast gemacht. Ein Impuls von Pfarrer Christian Schwarz ermutigte die Teilnehmenden immer wieder zum Perspektivwechsel – wie auf der Wanderung. Über Nußloch und den Wilhelmsberg führte der Weg zum Ausgangspunkt zurück. 12 km hatte die Gruppe rund um den Steinbruch zurückgelegt. Auf den letzten Metern wurden bereits Ideen für den 3. Oktober 2019 gesponnen.

 

Orgelspaziergang 2018

Der zweite Sonntag im September ist nicht nur der „Tag des offenen Denkmals“, an dem man in ganz Deutschland historische Gebäude und Örtlichkeiten besichtigen kann, sondern gleichzeitig der „Deutsche Orgeltag“: Vielerorts finden Konzerte und Vorführungen statt, in denen man das sonst ein wenig abseitige Instrument Orgel hören und näher kennen lernen kann.

Auch in Wiesloch findet am Sonntag, 9. September ab 17.00 wieder eine Veranstaltung statt: der „Ökumenische Orgelspaziergang“. Nacheinander gibt es zwei etwa halbstündige Kurzkonzerte in den beiden Wieslocher Hauptkirchen. Um 17.00 ist in St. Laurentius die 2003 eingeweihte Matz&Luge-Orgel zu hören. Gegen 17.45 erklingt dann in der Stadtkirche die Rensch-Orgel aus dem Jahr 1986.

Kirchenmusikdirektor Christian Schaefer, Kantor an der evangelischen Stadtkirche, spielt Werke von der Renaissance bis zum Jazz. Unter anderem stehen sich verschiedene Vertonungen des Liedes „Verleih uns Frieden“ gegenüber: vom ältesten Komponisten des Abends, Arnolt Schlick (um 1500) und dem jüngsten, dem 1958 geborenen Christoph Weinhart. Außerdem erklingt Musik von Dietrich Buxtehude, Louis-Nicolas Clérambault,
Arthur Foote und Joseph Ahrens sowie als Höhepunkt die „Pièce Héroique“ des großen französischen Orgelmeisters Cèsar Franck.

Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte zugunsten der Kirchenmusik der beiden Gemeinden wird gebeten.

 

Kantorei Wiesloch lädt zum Mitsingen ein:
Bachs Weihnachtsoratorium in besonderer Form

Es gehört zum „eisernen Bestand“ der evangelischen Kirchenmusik, und wer es nicht kennt, sollte es unbedingt kennen lernen: das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. In seiner ursprünglichen Form besteht es aus einer Folge von sechs Kantaten, die in den Gottesdiensten an sechs verschiedenen Festtagen jeweils einen Teil der Weihnachtsgeschichte präsentieren. Eine Aufführung im Konzert ist deswegen entweder sehr lang und aufwändig oder umfasst nur einen Teil der Kantaten.
Um das Werk als wirkliches Oratorium erlebbar zu machen, haben sich KMD Christian Schaefer und die Kantorei an der Stadtkirche Wiesloch für dieses Jahr etwas Besonderes ausgedacht: Unter dem Titel „Essential W.O.“ wird am Sonntag, 9. Dezember (2. Advent) um 18.00 eine auf etwa 90 Minuten komprimierte Fassung aufgeführt, die die wesentlichen Chöre, Choräle und Arien der Kantaten 1 bis 3 sowie 5 und 6 sowie den kompletten Evangelienbericht erklingen lässt, zusammen mit namhaften Vokalsolisten und dem Barockorchester „Collegium musicum Stuttgart“.
Für dieses Projekt lädt die Kantorei interessierte Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung und/oder Notenkenntnissen zur Mitwirkung ein. Die Proben beginnen nach den Sommerferien ab 11. September und finden jeweils dienstags von 20.00 bis 21.45 im Gemeindehaus Friedrichstraße statt.
Wer mitsingen möchte, kann sich bis spätestens 5. September unter Angabe der Stimmlage bei KMD Christian Schaefer anmelden (Telefon 06222 387275 oder E-Mail christian.schaefer@kbz.ekiba.de) Da die Plätze für Frauenstimmen begrenzt sind, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung, und es gibt gegebenenfalls eine Warteliste. Freie Plätze für Männerstimmen sind reichlich vorhanden!

 

Perspektivwechsel im Bregenzerwald

Die erste „Berge im Schweigen“-Tour der Petrusgemeinde Wiesloch fand unter der Leitung von Pfarrer Christian Schwarz im Bregenzerwald statt. Die dreitägige Wanderung startete in Oberdamüls und führte die Männergruppe weniger durch Wald als vielmehr über blühende Bergwiesen. War es am ersten Tag mit dem Portlahorn nur ein Gipfel, so folgten an den anderen zwei Tagen mit dem Hohen Freschen, der Mörzelspitze, der Hangspitze und zuletzt der Kanisfluh noch einige Herausforderungen. Dank des hervorragenden Wetters ermöglichte der Weg immer wieder eine Vorschau auf die nächsten Ziele als auch auf den bereits zurückgelegten Weg. Passend dazu war das Thema der Wanderung gewählt: Wie ändern sich die Perspektiven auf meinem (Lebens)weg, welche Sicht hatte ich gestern, was erwarte ich von morgen? Einige Schweigephasen während der Wanderung gaben Zeit, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen, um schließlich am letzten Tag noch einen anderen Perspektivwechsel zu wagen: Wie sieht mein Leben wohl aus der Perspektive Gottes aus? Neben der Kopfarbeit kam bei den zahlreichen Gipfeln die Beinarbeit nicht zu kurz. Diese sorgte zusammen mit dem warmen Wetter für reichlich Durst am Abend und so klangen die Tage in fröhlicher Runde aus. Auch wenn jeder Teilnehmer seine eigene Sicht auf die Tour hatte, waren sich am Ende alle einig, dass es sehr intensive und schöne Tage im Bregenzerwald waren.

Einladung nach Frauenweiler

Bilder von der Seetaufe

Tauffest am St. Leoner See - 40 Taufen bei strahlendem Wetter

Die vier evangelischen Kirchengemeinden der Region Wiesloch, Walldorf und St. Leon-Rot feierten einen besonderen Taufgottesdienst am Morgen des 16.Juni am St.Leoner See. Pfarrer Jan Fellhauer, die Pfarrerinnen Katharina Wendler, Sandra Alisch und Wibke Klomp und Gemeindediakonin Patricia Schneider-Winterstein hatten sich gut vorbereitet und die Tauffamlien bei einem Vorbereitungsabend im Mai über die Taufe informiert. Beim Gottesdienst auf der Wiese erklärten sie die Bedeutung des Wassers der Taufe eindrücklich. Waschlappen, Gießkanne,Taucherbrille und Surfbrett waren so nicht nur lustige Utensilien, sie wurden zu Symbolen für eine gut gemachte Predigt mit Tiefgang. Wie kann das gehen, 40 Menschen zu taufen am See? Ganz einfach, die Liturgen steigen ins Wasser und warten auf die Täuflinge, die sich jeweils zu ihrer Pfarrerin, ihrem Pfarrer, der Gemeindediakonin begeben. Was aussah wie ein wenig Chaos waren Minuten voller schöner, berührender Momente für jede Tauffamilie. An einer Station wurde das Geschehen erst nochmal erklärt, um einem Kind Angst zu nehmen. Unterm Kreuz am See wurde getauft aus einer Schale mit Wasser, damit niemand ins Wasser steigen musste, der nicht mochte. Daneben wurde ein erwachsener Mann getauft, der alleine mit seiner Patin aus der Gemeinde zum Fest gekommen war. Der Gospelchor Walldorf begleitete alle 40 Taufen mit seinen Liedern. Gewusel, viele Fotos und wunderbare Augenblicke.. und dann die wohl lustigste Ansage des Tages: "Die Kirchenmäuse bitte aus dem Wasser und auf die Bühne..." Einige Kinder - auch des Kinderchors - waren nämlich bereits im Wasser und genossen die Erfrischung, während die Sonne immer stärker auf die Festgemeinde schien. Ute Roth rief den Kinderchor aus Wiesloch auf die Bühne zurück und stimmte das Lied nach der Taufe ein. Fürbitten von Angehörigen, ein gemeinsamer Segen und erneut Klänge des Walldorfer Gospelchores rundeten den Gottesdienst ab.
"Kirche kann auch ganz anders sein", erzählte begeistert eine Teilnehmerin. „Das war ein schönes Fest“, sagte ein anderer. 40 Menschen wurden getauft und in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Ein schönes Fest für die evangelischen Gemeinden der Region.

Ausstellung in der Stadtkirche

Über sich selbst hinaus
Werke von Elmar Interschick

11. bis 25.03.2018
Mo–Fr 15 – 18 Uhr, So 11.30 – 13 Uhr

Elmar Interschick lebt und arbeitet als freier Bildhauer in Karlsruhe und ist Initiator des Projekts „Kunst und Religion: Verschiedene Wege – gemeinsames Ziel“

Sonntag, 11.03.2018 10.30 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung der Bibelwoche 2018
Anschließend Vernissage mit Einführung von Eckhart Marggraf, Grötzingen
Sonntag, 25.03. 18.00 Uhr
Geistliche Abendmusik zur Passion
mit Finissage

 
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Einführung in den christlichen Glauben

Die Evang. Petrusgemeinde Wiesloch lädt zu einem Einführungskurs in den christlichen Glauben ein. An vier Abenden werden grundsätzliche Fragen und wichtige Themen angesprochen. Der Kurs eignet sich sowohl für erstmals Interessierte als auch zur „Auffrischung“. Geplant sind folgende Themen:
Wie kann man die Bibel in einer Zeit von Fundamentalismus und Gleichgültigkeit verstehen?
Was ist das Besondere an Jesus für den christlichen Glauben?
Welche Rolle spielt die Kirche bzw. die Gemeinde für den Glauben?
Was braucht es, um „im Training“ zu bleiben?
Vier Donnerstagabende 20.00-21.30 Uhr am 01.03. / 08.03. / 15.03. / 22.03.2018 im Evang. Gemeindehaus Frauenweiler, Alte Bruchsaler Str. 34.
Anmeldung bitte bis 27.02.2018 bei Pfarrer Dr. Christian Schwarz, 06222/318 05 66; christian.schwarz@kbz.ekiba.de

 

Berge im Schweigen – ein Angebot für Männer

Zum fünften Mal in Folge bietet die Evang. Petrusgemeinde ein Wochenende für Männer an: eine Drei-Tage-Wanderung in den Alpen mit Rucksack und Übernachtung auf urigen Berghütten. Täglich werden dabei etwa 90 min. im Schweigen zurückgelegt. Die Leitung hat Pfarrer Dr. Christian Schwarz. Zwei Termine sind vorgesehen: 30.06.–02.07. und 31.08.–02.09., beide voraussichtlich im Bregenzer Wald.
Die Anforderungen an die Teilnehmer: Kondition für vier Stunden Aufstieg am Tag, Trittsicherheit sowie Wanderausrüstung. Die Kosten werden max. 150 Euro betragen, An- und Abreise erfolgen in privaten Fahrgemeinschaften.
Anmeldung und Kontakt: christian.schwarz@kbz.ekiba.de, Tel. 06222-318 05 66

Bläsermusik aus fünf Jahrhunderten mit den Posaunenchören Schwetzingen und Wiesloch

Bereits im vergangenen Jahr haben sich die Posaunenchöre Schwetzingen/Oftersheim und Wiesloch zu einem gemeinsamen Konzertprojekt mit Bläsermusik zur Reformation zusammengefunden. Aufgrund terminlicher Schwierigkeiten konnte dieses Konzert nicht zum geplanten Zeitpunkt stattfinden und ist nun am Sonntag, 25. Februar 2018 um 18.00 in der evangelischen Stadtkirche Wiesloch zu hören.
Als Nachklang des Reformationsjubiläumsjahres stehen auf dem Programm Vertonungen der Teile des katholischen Meß-Ordinariums (wie Kyrie, Gloria und Sanctus) und ihre protestantischen Umformungen zu deutschen Kirchenliedern. Die Spannweite der Komponisten reicht von der Renaissance- und Barockzeit mit Namen wie Heinrich Schütz und Johann Pachelbel über die Romantiker Felix Mendelssohn Bartholdy und Joseph Rheinberger bis zu zeitgenössischen Kompositionen von Karl Jenkins und Traugott Fünfgeld.
Über 40 Blechbläser werden, teilweise mehrchörig an verschiedenen Orten der Kirche verteilt, dieses klanggewaltige Programm zum Klingen bringen. Es wirken mit das semi-professionelle Schwetzinger Blechbläserensemble unter der Leitung von Ralf Krumm, der Posaunenchor Schwetzingen/Oftersheim unter der Leitung von KMD Detlev Helmer und der evangelische Posaunenchor Wiesloch unter der Leitung von KMD Christian Schaefer. Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte zur Kostendeckung wird gebeten.
Eine weitere Aufführung des Programmes findet am Samstag, 24. Februar um 18.00 in der evangelischen Christuskirche Oftersheim statt.

Reimpredigt am 11. Februar

Nun gab es in der Stadtkirche in Wiesloch wieder eine Predigt von Pfr. Christian Schwarz in Reimform. Es ging um die Geschichte der männermordenden Emanzen Debora und Jael in Richter 4. Hier der Wortlaut der Predigt:

Icon der Wortlaut (101KB)
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Einladung zum 'himmelweit'

Als Pilger und Fremde unterwegs

 

 
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