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2019

Gemeinsam und jeder für sich –
- „Berge im Schweigen“

Zum elften Mal trafen sich Männer der Petrusgemeinde und aus der Region zur Wandertour „Berge im Schweigen“. Zehn Teilnehmer machten sich zusammen mit Pfarrer Christian Schwarz von Baad im Kleinwalsertal auf. Bei traumhaften Wetterbedingungen, aber kaum noch erträglichen Temperaturen erreichte die Gruppe am Ende der ersten Etappe das Neuhornbachhaus. Das Programm beinhaltet neben der Wahrnehmung der Natur und der herrlichen Bergwelt auch eine tägliche Schweigezeit von einer Stunde Länge, bei der es um Einkehr und den eigenen inneren Weg geht. In einer Abendrunde können die Eindrücke des Tages geteilt werden. Nach einem in den Bergen eher unüblichen Frühstück im Freien, vom Hüttenwirt extra auf 6 Uhr vorverlegt, ging es am nächsten Tag zur Königsetappe in Richtung Hoher Ifen. Über einen steilen, z.T. versicherten Weg wurde der Gipfel gewonnen, der Abstieg über die Nordseite konnte wegen massiver Altschneereste nicht erfolgen. Der Flüssigkeitskonsum in der Schwarzwasserhütte, dem zweiten Nachtquartier, war rekordverdächtig. Der dritte und letzte Tag führte die Gruppe via Ochsenhofer Scharte über einen aussichtsreichen Grat zum Walmendiger Horn und schließlich zurück nach Baad.
„Allein hätte ich mir das nie zugetraut“ – dieser Kommentar war bei der Schlussrunde mehrmals zu hören. Gemeinschaft wurde erlebt, Herausforderungen zusammen bewältigt und Kraft für den je eigenen Weg geschöpft. Am Abend kehrte die Gruppe müde, aber erfüllt nach Wiesloch zurück.

 

„An Worten wachsen“ – Wiesloch hat ein neues Projekt

„Man fühlt sich stark angesprochen.“ „Es entschleunigt, wenn man länger bei so einem kurzen Text bleibt.“ Zwei von mehreren begeisterten Rückmeldungen nach der Probesession mit Carsten Sommerfeldt. Wolfgang Widder (Bürgerstiftung) und Pfarrer Christian Schwarz (Evang. Petrusgemeinde) war es gelungen, den deutschen ‚Vater‘ von Shared Reading nach Wiesloch einzuladen. Aus der Verlagsarbeit kommend hat Sommerfeldt das aus Liverpool stammende Shared Reading zu seinem Lebensprojekt gemacht und gründet Gruppen im gesamten deutschsprachigen Raum. Die erste Staffel in Wiesloch Anfang 2019 stand unter dem Motto: „Geschichten vom Leben teilen“. Unter der Leitung von Wolfgang Widder und Christian Schwarz mit Unterstützung von Anne Wettstein kamen rund 30 Interessierte zu den Treffen im evang. Gemeindehaus.
Die Grundidee von Shared Reading, so Sommerfeldt in seiner Einführung vor rund zwanzig geladenen Teilnehmern (u.a. Stadt Wiesloch, Institutionen, Multiplikatoren): Menschen treffen sich, es wird eine Kurzgeschichte gelesen, unterbrochen von Phasen für den Austausch, am Schluss steht ein Gedicht. Niemand muss lesen, niemand muss sich äußern, jede/r darf, weder Vorbereitung noch Hausaufgaben sind nötig. Das Ziel ist kein weiterer Literaturkreis, sondern gemeinsames „Wachsen an Worten“ (Shared Reading ins Deutsche übersetzt). Mit seinen Fragen zu einer Kurzgeschichte von Sylvia Plath verstand es Sommerfeldt, die Teilnehmer in ein engagiertes Gespräch zu verwickeln. Bei der Feedbackrunde zeigten sich Teilnehmer fasziniert, wie ein anregender Austausch in Gang komme, da man immer wieder Assoziationen zum eigenen Leben herstellen könne. Ob Shared Reading auch für demente Menschen geeignet sei oder für Menschen mit kognitiven Einschränkungen? In diesen Fällen, so Sommerfeldt, muss die Methode an die Zielgruppe angepasst werden. In Liverpool, wo das Programm entwickelt wurde, wurden positive Effekte auf das persönliche Wohlbefinden nachgewiesen. „Geteiltes Lesen“ (wörtliche Übersetzung) stärke darüber hinaus das Gemeinschaftsgefühl, sei mithin ein Instrument der Gemeinwesenarbeit.
In Wiesloch soll Shared Reading in Zukunft weiter ausgebaut werden. Einige Interessierte stehen schon bereit, um sich als „Leseleiter“ ausbilden zu lassen. Die nächsten Termine: 27.06., 03.07., 10.07., 16.07., jeweils 19.30 Uhr bei Bücher Dörner, Gebühr 5.- EUR je Abend oder 15.- EUR pauschal zugunsten der Ausbildung neuer Leseleiter.

Ein Jahr voller Eindrücke, die bleiben

In einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder einem Bundesfreiwilligendienst kann man erste berufliche Erfahrungen sammeln und sich beruflich orientieren. Oder man bekommt nach der Schulzeit und vor dem Studium/der Ausbildung lebenspraktische Erfahrungen, lernt neue Leute kennen und geht ein weiteres Stück auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Vielleicht gab es auch eine längere Auszeit aus dem Beruf oder der Ruhestand erweist sich doch als zu ruhig? Was immer auch die Gründe sind, sich für ein Jahr freiwillig zu engagieren, es lohnt sich auf jeden Fall!
Wir bieten für Menschen zwischen 16 und 99 Jahren Einsatzmöglichkeiten in den verschiedensten Arbeitsfeldern der Diakonie und Kirche in ganz Baden, die so vielfältig wie die Talente unserer Bewerberinnen und Bewerber sind. Ob in der Arbeit für Menschen mit Behinderung, als Schulbegleitung, im Krankenhaus, der Altenhilfe oder im Kindergarten und natürlich Kirchengemeinden- die Auswahl ist groß.
Mehr Informationen und einen Überblick über Einsatzstellen, Bezahlung und Bewerbungsverfahren findet man unter www.diakonie-baden.de/fwd oder auf www.ranansleben.de - oder auch bei unserer Landeskirche.

Surprise Chor am 10. Februar in der Stadtkirche Wiesloch

Der Surprise Chor soll wiederaufleben! Bereits zu den Zeiten der ehemaligen Johannesgemeinde Wiesloch gab es den Spontanchor zur Mitgestaltung der Familiengottesdienste. In diesem Jahr bietet Kantor KMD Christian Schaefer nun eine Reihe von Sing-Kurzprojekten zum Kennerlernen der Lieder aus dem neuen Gesangbuchanhang „Wo wir dich loben plus“ an.

„Kurz“ ist hier im allerwörtlichsten Sinn zu verstehen, denn der Surprise Chor trifft sich lediglich sonntags eine Dreiviertelstunde vor dem Gottesdienst auf der Empore der Stadtkirche. Ab 9.45 sind alle Interessierten eingeladen, gemeinsam zwei oder drei Lieder aus dem neuen Anhang zu lernen und im anschließenden Gottesdienst um 10.30 zusammen mit der Gemeinde zu singen. Je nach Besetzung wird dabei ein- oder mehrstimmig gesungen.

Zur besseren Vorbereitung bittet KMD Schaefer um Anmeldung bis spätestens 2 Tage vorher: telefonisch unter 06222 387275 oder per Mail an christian.schaefer@kbz.ekiba. de. Noten können auf Wunsch dann zugeschickt werden.

Zum ersten Mal findet der Surprise Chor am Sonntag, 10. Februar statt. Die weiteren Termine sind: 17. März, 2. Juni, 14. Juli und 20. Oktober.

 

Badisches Posaunenquartett Mannheim in der Stadtkirche Wiesloch

Am Sonntag, 17. Februar 2019 um 17.00 findet in der Evangelischen Stadtkirche Wiesloch ein Konzert mit dem Badischen Posaunenquartett Mannheim statt. Zu hören sind Originalwerke des 20. Jahrhunderts und Arrangements von der Renaissance bis zum Impressionismus für die seltene Besetzung mit Alt-, Tenor- und Bassposaunen.
Das Badische Posaunenquartett Mannheim gründete sich im April 2018. Die Musiker lernten sich während des gemeinsamen Musikstudiums an der Musikhochschule Mannheim kennen. Sie haben bereits ihre Abschlüsse als Orchestermusiker abgelegt und befinden sich jetzt in einem gemeinsamen Zusatzstudium für Kammermusik. Gründungsmitglied des Ensembles ist auch Sebastian Harras, der seit Mai 2018 die Leitung des Evangelischen Posaunenchores Wiesloch innehat und nun mit diesem Konzert in Wiesloch seinen "Einstand" als Instrumentalvirtuose gibt. Außerdem musizieren: Johann Schilf, Ilja Danilov und Henry van Engen.
Teils sind die Musiker Preisträger des Hochschulwettbewerbes der Musikhochschule Mannheim 2017, sammelten Orchestererfahrung u.a. am Staatstheater Mainz, dem Nationaltheater Mannheim, den Würth Philharmonikern, den Baden-Baden Philharmonikern und der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Das junge Ensemble setzt sich zum Ziel, die große musikalische Bandbreite des Posaunenspieles aufzuzeigen, unter anderem mit eigens für das Ensemble arrangierten Kompositionen, und ihre gemeinsame Freude daran zu Gehör zu bringen.
Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte zur Kostendeckung wird gebeten.

 

Gospelgottesdienst in der Stadtkirche

Berge im Schweigen – ein Angebot für Männer

Das Angebot der Evang. Petrusgemeinde ist mittlerweile fest etabliert: An zwei Wochenenden im Sommer fahren Männer für ein Wochenende in die Alpen. Dort geht es drei Tage mit Rucksack von Hütte zu Hütte. Täglich werden etwa 90 min. im Schweigen zurückgelegt, dazu gibt es einen Impuls. Die Leitung hat Pfarrer Dr. Christian Schwarz. Zwei Ziele im österreichischen Vorarlberg sind für 2019 geplant: Rund um den Hohen Ifen (29.06.-01.07.) und die Schesaplana (02.08.–04.08.). Die Schesaplana ist technisch anspruchsvoller und bereits hochalpin (bis an die 3000m-Grenze). Anforderungen an die Teilnehmer: Kondition für vier Stunden Aufstieg am Tag, Trittsicherheit sowie Wanderausrüstung. Die Kosten betragen max. 150 Euro. An- und Abreise erfolgen in privaten Fahrgemeinschaften. Anmeldung und Kontakt: christian.schwarz@kbz.ekiba.de, Tel. 06222-318 05 66.

 

Allianz-Gebetswoche 2019

Termine im Überblick:
Montag, 14. Januar 2019, 19:30 Uhr: Der Berufung würdig leben (Epheser 5,8-20)
bei der Freien evangelischen Gemeinde Wiesloch-Walldorf, Bunsenstr. 1
Dienstag, 15. Januar 2019, 19:30 Uhr: Demut, Sanftmut und Geduld einüben, (Philipper 2,1-8)
in der Stadtkirche, Petrusgemeinde, Pfarrstraße
Mittwoch, 16. Januar 2019, 19:30 Uhr: Einander in Liebe ertragen, (Epheser 4,25-32)
bei der AB-Gemeinde Wiesloch, Blumenstraße 9/1
Donnerstag, 17. Januar 2019, 19:30 Uhr: Die Einigkeit wahren, (Apostelgeschichte 20,28-31)
bei EC/ Liebenzeller Gemeinschaft Wiesloch, In den Breitwiesen 6
Freitag, 18. Januar 2019, 19:30 Uhr: Das Band des Friedens knüpfen, (Kolosser 3,15-17)
bei EC/ Liebenzeller Gemeinschaft Wiesloch, In den Breitwiesen 6
Sonntag, 20. Januar 2019: „Kanzeltausch“ in den teilnehmenden Gemeinden

Geschichten vom Leben teilen.
Ein Projekt von Bürgerstiftung und Petrusgemeinde

Eigentlich ist es eine simple Idee: Mehrere Menschen kommen zusammen, lesen miteinander eine Geschichte sowie ein Gedicht und tauschen sich darüber aus. Durch den Austausch über Texte aus der Literatur werden Verbindungen zum eigenen Leben hergestellt. Das ist die Kernidee von „Shared Reading“, das ursprünglich aus England kommt und inzwischen auch im deutschsprachigen Raum Fuß fasst. Bürgerstiftung und Evang. Petrusgemeinde laden nun ab Mitte Januar in Wiesloch zu einer ersten Runde ein. An sechs Abenden ist Gelegenheit, das Konzept kennenzulernen. Die Treffen sind für alle Interessierten offen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Konfession, weltanschaulicher Einstellung und Bildung. Vorwissen ist nicht erforderlich. Jede/r darf sich mitteilen, niemand muss. Viele Teilnehmende andernorts berichten von erstaunlichen Erfahrungen, Zugewinn für das persönliche Wohlbefinden, Selbstbewusstsein etc.
Die Leitung haben Wolfgang Widder und Pfarrer Christian Schwarz. Termine: donnerstags 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr am 17.01. / 31.01. / 14.02. / 28.02. / 14.03. / 28.03. Ort: Evang. Gemeindehaus, Friedrichstr. 5, Wiesloch. Auch eine einmalige Teilnahme („Schnuppern“) ist möglich. Dennoch wird um Anmeldung gebeten: christian.schwarz@kbz.ekiba.de

 

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